Rechtsanwältin Stephanie Deblitz

Rechtsgebiete

Kapitalanlagerecht
Verbraucherkreditrecht
Gesellschaftsrecht

Sprachen

Englisch 



Kontakt per E-Mail:

deblitz(at)mzs-recht.de

Frau Deblitz berät Investoren bei der Rückabwicklung fehlgeschlagener Kapital-anlagen. Ein Schwerpunkt ihrer Tätigkeit liegt auf der Vertretung von Investoren, die sich an geschlossenen Fonds, insbesondere Immobilienfonds, beteiligt haben. Daneben ist Frau Deblitz Ansprechpartnerin für Investoren, die eine stille Beteiligung erworben haben und diese Beteiligung vorzeitig beenden möchten. Ein wichtiger Ansatzpunkt besteht dabei darin, die Vertragswerke von Banken, Finanzdienstleistern und Rechtsschutzversicherungen auf ihre Wirksamkeit zu prüfen. Finden sich z. B. Fehler in den Allgemeinen Geschäfts-bedingungen, führt Frau Deblitz bei Bedarf auch Musterprozesse für Verbrauch-erschutzverbände. Neben ihrer anwaltlichen Tätigkeit ist Frau Deblitz Autorin von zahlreichen Beiträgen in Fachzeitschriften und Branchenmagazinen (direkt zu Publikationen). 

Vita

Stephanie Deblitz, Jahrgang 1976, studierte Rechtswissenschaften an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf. Dort gehörte sie 1999 dem Team an, das in der nationalen Vorrunde der „Telders International Law Moot Court Competition“ den zweiten Platz belegte. Ihr Referendariat absolvierte Frau Deblitz im OLG-Bezirk Düsseldorf. Nach ihrer Zulassung zur Rechtsanwaltschaft im Jahre 2006 arbeitete sie zunächst in einer mittelständischen Kanzlei auf dem Gebiet des Insolvenzrechts. Seit Anfang 2007 ist Frau Deblitz als angestellte Rechtsanwältin bei mzs Rechtsanwälte tätig. Den theoretischen Teil ihrer Ausbildung zur „Fachanwältin für Bank- und Kapitalmarktrecht“ hat Frau Deblitz bereits erfolgreich abgeschlossen. 

Mitgliedschaften

Deutscher Juristinnenbund e.V.

Gesellschaft von Freunden und Förderern der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf e.V.

Reporter ohne Grenzen e.V.

Publikationen

  • „Zur Verjährung des Anspruchs auf Rückzahlung eines Dispositionskredits“, Anmerkung zu BGH, Urteil vom 13.7.2010 (XI ZR 27/10), in: EWiR 2010,
    S. 733 f.

  • „Anwendung der Haustürgeschäfte-RL und der Grundsätze über die fehlerhafte Gesellschaft („Friz“)“, Anmerkung zu EuGH, Urteil vom 15.4.2010 (Rs C-215/08), in: ZfIR 2010, S. 497 ff.

  • „Protokoll sollte zur Routine werden – Beweiskraft gilt als wichtigste Funktion der Dokumentation (...)“, Beitrag in: asset avenue 2/2010, S. 22 f.

  • „Totgesagte leben länger - Haustürwiderruf nach Darlehensablösung trotz "Hamilton" noch möglich“, Anmerkung zu BGH, Urteil vom 10.11.2009
    (XI ZR 252/08), in: BKR 2010, S. 117 f.

  • „Darstellung von Vermietungskosten und Mietausfallrisiken im Fondsprospekt“, Anmerkung zu OLG Frankfurt/M., Urteil vom 27.5.2009 (23 U 109/08), in:
    IMR 2009, S. 328
  • „Zur Verjährung des Anspruchs auf Neuberechnung der Darlehensraten wegen fehlender Gesamtbetragsangabe“, Anmerkung zu BGH, Urteil vom 20.1.2009 (XI ZR 487/07), in: ZfIR 2009, S. 373 f.
  • „Verjährungsbeginn bei Rechtsunkenntnis des Gläubigers infolge zweifelhafter Rechtslage mit objektiver Klärung der Rechtslage“, Anmerkung zu BGH, Urteil vom 23.09.2008 (XI ZR 262/07), EWiR 2009, S. 71 f.
  • „Anforderungen an die Substanziierung von Schadensersatzansprüchen“, Anmerkung zu OLG Karlsruhe, Urteil vom 16.12.2008 (17 U 201/08), in:
    IMR online
  • „Keine Verletzung der Beraterpflicht bei mangelnder Aufklärung über mögliche negative Entwicklung des Mietpools“, Anmerkung zu BGH, Beschluss vom 18.7.2008 (V ZR 71/07), in: ZfIR 2009, S. 27
  • „Hamilton: Abkehr des EuGH von wertungsgeleiteter Verbraucherschutzrechtsprechung – Eine kritische Stellungnahme“, Aufsatz in: BKR 2008, S. 397 ff.

  • „Beweislastverteilung bei Übergabe eines fehlerhaften Berechnungsbeispiels“, Anmerkung zu BGH, Urteil vom 13.06.2008 (V ZR 114/07), in: IMR 2008,
    S. 318
  • „Widerlegliche Vermutung der Kenntnis der Bank von einer sittenwidrigen Überteuerung des finanzierten Objekts nur bei arglistiger Täuschung“, Anmerkung zu BGH, Beschluss vom 23.10.2007 (XI ZR 167/05), in: ZfIR 2008,
    S. 427
  • „Gesonderter Beginn der Verjährungsfrist bei mehreren Beratungsfehlern bei Verletzung der Aufklärungspflicht über Kaufpreisverwendung zur Zinssubventionierung“, Anmerkung zu BGH, Urteil vom 9.11.2007
    (V ZR 25/07), in: ZfIR 2008, S. 337 ff.
  • „Rechtsschutzfall bei Immobilienfondsbeteiligungen: Baufinanzierungsklausel anwendbar?“, Anmerkung zu BGH, Beschluss vom 17.10.2007 (IV ZR 37/07),
    in: IMR 2008, S. 96
  • „Beweiserleichterung bei institutionalisierter Zusammenarbeit und arglistiger Täuschung“, Anmerkung zu BGH, Urteil vom 23.10.2007 (XI ZR 167/05),
    in: IMR 2008, S. 95
  • „Die Pflichten des professionellen Anlageberaters treffen einen (bloßen) Ratgeber, der in seinem (erweiterten) Familienkreis gegen Gewinn- beteiligung eine Geldanlage vornimmt, nicht uneingeschränkt und nicht in vollem Umfang.“, Kurzkommentar zu BGH, Urteil vom 19.4.2007
    (III ZR 75/06), in: EWiR 2007, S. 679 f.
  • „Eigene Haftung der finanzierenden Bank für Falschangaben des Vermittlers einer Immobilie?“, Anmerkung zu KG, Urteil vom 30.1.2007 (4 U 192/05), in: IMR online


 
* angestellte/r Rechtsanwältin/Rechtsanwalt