Rechtsanwalt Arne Podewils, LL.M.

Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht

Rechtsgebiete

Versicherungsrecht
Recht der Anlageberatung, insb. kreditfinanzierte Versicherungen und Unternehmensbeteiligungen
Gesellschaftsrecht

Sprachen

Englisch

Kontakt per E-Mail:

podewils(at)mzs-recht.de

Herr Podewils berät Investoren bei der Rückabwicklung fehlgeschlagener Kapitalanlagen. Ein Schwerpunkt seiner Tätigkeit liegt hierbei auf der Vertretung von Investoren, die sich an geschlossenen Fonds, insbesondere Immobilien- und Medienfonds beteiligt haben. Zudem vertritt Herr Podewils Investoren, die in strukturierte Finanzprodukte wie Zertifikate oder fremd-finanzierte Rentenmodelle investiert haben. Neben seiner Anwaltstätigkeit
veröffentlicht Herr Podewils regelmäßig Beiträge in Fachzeitschriften und Branchenmagazinen (direkt zu Publikationen).

Vita

Arne Podewils, LL.M., Jahrgang 1974, studierte Rechtswissenschaften in Hamburg und Münster. Nach dem ersten juristischen Staatsexamen erwarb er den Master of Laws (LL.M.) an der Victoria Universität Wellington, Neuseeland, im internationalen Handelsrecht. Im Anschluss daran absolvierte er sein Referendariat in Duisburg, unter anderem in einer renommierten Wirtschafts-kanzlei im Bereich des Gesellschaftsrechts. Nach Abschluss des Referendariats begann Herr Podewils 2005 seine anwaltliche Laufbahn in einer mittelständ-ischen Kanzlei im Münsterland. Seit 2006 ist Herr Podewils als Rechtsanwalt bei mzs Rechtsanwälte tätig, seit Januar 2011 ist er Partner. Seinen Titel „Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarkt-recht“ führt Herr Podewils seit 2009. Diese Zusatzqualifikation wurde von der Bundesrechtsanwaltskammer Anfang 2008 zum Nachweis von besonderen Kenntnissen und Erfahrungen eingeführt. 

Mitgliedschaften

Deutscher Anwaltverein (ARGE Bank- und Kapitalmarktrecht)

Düsseldorfer Anwaltverein

Publikationen

  • „Zur Wirksamkeit einer Sammel-Widerrufsbelehrung“, Anmerkung zu OLG München, Urteil vom 09.11.2015 (19 U 4833/14), von Stefanie Sommermeyer/Arne Podewils, in: EWiR 2016, S. 131 f.
  • "Zur Verjährung des Bereicherungsanspruchs nach Widerspruch des Versicherungsnehmers", Anmerkung zu BGH, Urteil vom 08.04.2015 (IV ZR 103/15), von Martin Wolters/Arne Podewils, in: EWiR 2015, S. 609 f.
  • „Widerspruch gegen Renten- und Lebensversicherungsverträge auch heute noch möglich“, Beitrag in: experten Report 10/2014, S. 74 f.
  • „Keine Aufklärungspflicht der beratenden Bank über Provisionszahlungen einer Lebensversicherung bei einem Finanzierungsberatungsvertrag“, Anmerkung zu BGH, Urteil vom 01.07.2014 (XI ZR 247/12), in: EWiR 2014, S. 639 f.
  • "Einheitlicher Streitgegenstand bei mehreren Anlageberatungsfehlern in demselben Beratungsgespräch mit identischem Schaden", Anmerkung zu BGH, Urteil vom 22.10.2013 (XI ZR 42/12), in: EWiR 2014, S. 163 f., zusammen mit Rechtsanwalt Alexander Fuxman, mzs Rechtsanwälte"
  • „Keine Kreditgewährung durch vertraglich vereinbarte unterjährige Zahlung von Versicherungsprämien“, Anmerkung zu BGH, Urteil vom 06.02.2013 (IV ZR 230/12), Beitrag in: EWiR 19/2013, S. 605 f.
  • „Aufklärungspflicht bei Abschluss einer Lebensversicherung als Anlagegeschäft („Wealthmaster Noble“)“, Anmerkung zu BGH, Urteil vom 11.07.2012 (IV ZR 164/11), Beitrag in: EWiR 21/2012, S. 687 f.
  • „Beratungspraxis zu fremdfinanzierten Rentenmodellen“, Aufsatz in: SteuerConsultant, Heft 10/2011, S. 21 ff.

  • „Kein Vertrauensschutz des Unternehmers bei Verwendung der Widerrufsbelehrung nach der BGB-InfoV“, Anmerkung zu OLG Jena, Urteil vom 28.9.2010 (5 U 57/10), in: EWiR 2011, S. 485 f.

  • „Der Widerruf des mit einer Restschuldversicherung verbundenen Verbraucherdarlehensvertrages - Zugleich Besprechung BGH v. 15.12.2009 - XI ZR 45/09“, Aufsatz in: ZVI 2010, S. 209 ff.

  • „Aufklärungspflichten der Bank bei der Empfehlung von Zertifikaten („Lehman Brothers“)“, Anmerkung zu OLG Frankfurt/M., Urteil vom 17.2.2010
    (17 U 207/09), in: EWiR 2010, S. 383 f.

  • „Auswirkungen der Rückabwicklungssystematik bei nur teilweise fremd-
    finanzierten Kapitalanlagen; Anforderungen an die Formulierung einer Widerrufsbelehrung“, Anmerkung zu BGH, Urteil vom 10.3.2009 (XI ZR 33/08),
    in: BKR 2009, S. 287 f.
  • „Anrechnung von erzielten Steuervorteilen bei Schadensersatzansprüchen - und kein Ende?“, Anmerkung zu OLG Karlsruhe, Urteil vom 30.12.2008
    (17 U 197/08), in: IMR online
  • „Verjährung eines Anspruchs auf Rückzahlung der vorzeitigen Ablösung eines Annuitätendarlehens“, Anmerkung zu BGH, Urteil vom 27.5.2008
    (XI ZR 409/06), in: EWiR 2009, S. 43 f.
  • „Die Fälligkeit der Forderung aus einer selbstschuldnerischen Bürgschaft beginnt mit der Fälligkeit der Hauptforderung“, Anmerkung zu BGH, Urteil vom 29.1.2008 (XI ZR 160/07), in: EWiR 2008, S. 487 f.
  • „Zur Anrechnung von Steuervorteilen bei der Rückabwicklung von fehlgeschlagenen Kapitalanlagen“, Anmerkung zu BGH, Urteil vom 30.11.2007
    (V ZR 284/06), in: ZfIR 2008, S. 461
  • „Einheitslösung gilt bei für Verjährungsbeginn erforderlicher Kenntnis von anspruchsbegründenden Umständen und der Person des Schuldners“, Anmerkung zu BGH, Beschluss vom 19.3.2008 (III ZR 220/07) in: ZfIR 2008, S. 333 f.
  • „Verjährung von Rückforderungsansprüchen gegenüber dem Darlehensgeber“, Anmerkung zu OLG Hamm, Urteil vom 19.9.2007 (31 U 8/07), in: IMR online
  • „Entwurf einer Musterwiderrufsbelehrung - Mehr Durchblick gefordert“, Beitrag in: Cash. Heft 4/2008, S. 150
  • „Kein Gläubigerzugriff auf vermeintlichen Rückgewähranspruch des Grundstückseigentümers bei dessen Verpflichtung zur Übertragung der Sicherungsrechte nach Ablösung der Grundschuld durch Dritte“, Anmerkung zu OLG Koblenz, Urteil vom 1.3.2007 (5 U 1074/06), in: EWiR 2008, S. 131 f.
  • „Einheits- oder Stichtagslösung - eine unendliche Geschichte?“, Aufsatz in: ZfIR 2007, S. 795 f.
  • „Rückabwicklung eines Immobiliendarlehens: Neue Regelverjährung beginnt auch in Überleitungsfällen erst mit Kenntnis des Gläubigers von den anspruchsbegründenden Tatsachen“, Anmerkung zu BGH, Urteil vom 23.1.2007 (XI ZR 44/06); in: ZfIR 2007, S. 274
  • „Rückforderungsdurchgriff gegenüber der finanzierenden Bank bei arglistiger Täuschung und verbundenem Vertrag“, Anmerkung zu BGH, Urteil vom 5.6.2007 (XI ZR 348/05), in: ZfIR 2007, S. 617 f.