Prospekthaftung

Werden bestimmte Finanzprodukte öffentlich angeboten oder auch nur öffentlich beworben, ist der Anbieter verpflichtet, einen Prospekt zu erstellen, der diverse Mindestangaben enthalten muss. Die Angaben im Prospekt müssen nicht nur zutreffend sein, sondern der Prospekt darf nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes (BGH, Urteil vom 12.7.1982, Az.: II ZR 175/81) auch insgesamt keinen zu positiven Gesamteindruck von der Tragfähigkeit des angebotenen Finanzproduktes vermitteln. Auf diese Weise soll potentiellen Erwerbern ermöglicht werden, eine informierte Kaufentscheidung zu treffen.

Ist ein Investor mit Hilfe eines fehlerhaften Prospekts zum Erwerb eines Finanzproduktes überzeugt worden, stehen ihm Schadensersatzansprüche zu.
Dies gilt auch dann, wenn es sich bei dem Finanzprodukt eigentlich nicht um ein prospektpflichtiges Angebot handelt und der Prospekt nur zu Werbezwecken erstellt wurde.

Für unsere Mandaten ermitteln wir, ob ihr Prospekt Fehler oder Unstimmigkeiten aufweist, die einen Schadensersatzanspruch begründen könnten.

 

Presseberichte 

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