von Oliver Prager, M.Sc. Economics, LSE
Vor einigen Jahren sprach mich ein FinTech-Gründer an. Sein Geschäftsmodell lief gut, die Kunden waren zufrieden. Aber er hatte ein ungutes Gefühl.
Er hatte nämlich auf der BaFin-Homepage gesehen, dass täglich neue Warnmeldungen über Firmen veröffentlicht werden. Diese hatten ohne Erlaubnis regulierte Dienstleistungen erbracht.
Das Perfide daran: Die Entscheidungsträger waren sich einfach nicht bewusst, dass ihr Geschäftsmodell eine BaFin-Erlaubnis erfordert. Das ist angesichts des immer komplexer werdenden regulatorischen Umfelds auch kein Wunder, macht aber die einschneidende Wirkung der Warnungen auf der BaFin-Homepage umso dramatischer.
Zurück zu meinem Mandanten: Oft verstecken sich rechtliche Fallstricke dort, wo man sie nicht erwartet. Zwischen Gesellschaftsrecht, Verträgen mit Kunden und Mitarbeitern, Datenschutz und vielen weiteren Themen können die Anforderungen des Bankaufsichtsrechts schnell aus dem Blick geraten.
Heute hat er sein Geschäftsmodell erfolgreich so strukturiert, dass keine Erlaubnispflicht entsteht.
Jedes Geschäftsmodell kann nur dann funktionieren, wenn es neben dem Erfolg am Markt auch in rechtlicher Hinsicht funktioniert.
Wir haben deshalb ein Whitepaper erstellt, das dabei hilft, die Nähe zu regulierten Dienstleistungen zu erkennen und zeigt, wie Gestaltungsmöglichkeiten genutzt werden können, um eine Erlaubnispflicht zu vermeiden.
Das Whitepaper können Sie hier kostenlos zum Download anfragen.
